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Sean Astin – There and back again

Zeit verzerrt das Gedächtnis, vergrößert die guten und verkleinert die schlechten Seiten.
Nostalgie tritt an die Stelle der wahren Erinnerungen.
Mit jedem Jahr das vergeht erscheint mir die Zeit damals weniger anstregend, weniger schmerzhaft. Die Erschöpfung, die Langeweile und der Frust, die so sehr zum Erlebnis dazu gehörten sind nicht auf den ersten Blick erkennbar.


T.A. Barron - Merlin

Vielleicht erinnere ich mich so deutlich daran, weil der Schmerz wie eine Narbe auf meiner Seele nicht verschwinden will.
Oder weil es das Ende von so vielem bedeutete.
Oder weil es sowohl ein Anfang wie ein Ende war.
Der Beginn von allem.

Ich wünschte mir viele Tage in diesem Raum voller Bücher zu sein und zu reisen, wohin mich ihre Seiten tragen.


Cornelia Funke - Tintenblut

Wie sehr sie immer noch an die Worte glaubte.
Farid glaubte an andere Dinge, an sein Messer, an List und Mut. Und an Freundschaft.


Diana Gabaldon – Feuer und Stein

Du bist Blut von meinem Blute und Fleisch von meinem Fleische.
Ich schenke dir meinen Leib, auf das wir eins sein mögen.
Ich schenke dir meine Seele, bis wir unser Leben aushauchen.

Ich glaube, jeder hat einen winzigen Platz in sich, etwas ganz und gar Privates, das er für sich behält. Es ist wie eine kleine Festung, in der der allerprivateste Teil von einem lebt - vielleicht ist es die Seele, vielleicht etwas, was einen zu der Person macht, die man ist und die einen von den anderen unterscheidet. Dieses Stückchen zeigt man niemals, höchstens jemandem, den man sehr liebt.


Hermann Hesse - Demian

Meine Geschichte ist nicht angenehm, sie ist nicht süß und harmonisch wie die erfundenen Geschichten, sie schmeckt nach Unsinn und Verwirrung, nach Wahnsinn und Traum wie das Leben aller Menschen, die sich nicht mehr belügen wollen.

Der Weg führte immerzu an der anderen, dunkleren Welt vorbei, durch sie hindurch, und es war gar nicht unmöglich, dass man bei ihr blieb und in ihr versank.


Ralf Isau – Pala

Es mag nicht gerade vernünftig sein und ich kann auch niemandem guten Gewissens empfehlen, mir über die Schulter zu schauen, während ich hier meine Gedanken ordne, aber wenigstens für mich will ich es tun.


Alberto Manguel - Eine Geschichte des Lesens

Ich wollte inmitten von Büchern leben.


Christoph Marzi - Lycidas

Ich schreibe Worte, ein nach dem anderen, von links nach rechts und von oben nach unten, und wenn ich fertig bin, dann bekommst du es zu lesen.


Christopher Paolini – Eragon Der Auftrag des Ältesten

Vor allem Dinge, die sich verändern und unwiederbringlich verloren gehen, sind es wert, festgehalten zu werden.


Rainer M. Schröder - Im Banne des Falken

Obwohl sie wußten, daß sie sich bald trennen und vielleicht nie wiedersehen würden, spürten sie, daß ihre Freundschaft sie in ihrem Herzen und ihrer Erinnerung unverbrüchlich verbinden würde.


Diane Setterfield - Die dreizehnte Geschichte

Ich habe in jeder Phase meines Lebens gelesen; es gab keine Zeit, in der Lesen nicht mein allergrößtes Vergnügen gewesen wäre.


Darren Shan

Das richtige Leben ist gemein. Es ist grausam. Es schert sich nicht um Helden, um ein glückliches Ende und auch nicht darum, dass eigentlich alles in Butter sein sollte.
Menschen sterben.
Kämpfe werden verloren.
Und oft genug siegt das Böse.


Nicholas Sparks – Ein Tag wie ein Leben

Manchmal machte es sich jeder in einer anderen Ecke des Raumes mit einem Buch bequem.
Dann hörte man nur das leise Rascheln, wenn jemand eine Seite umblätterte.


Andreas Steinhöfel - Die Mitte der Welt

Was ich genau weiß, ist, dass es keinen Sinn hat, sich darüber Gedanken zu machen. Male dir neunundneunzig Variationen aus, und du stolperst in Szenarion hundert.

Bedeutende Dinge vollziehen sich im Stillen. Katastrophen ereignen sich, ohne dass sich zuvor der Himmel verdunkelt.


J.R.R. Tolkien - Der Herr der Ringe

Viele, die leben, verdienen den Tod.
Und manche, die sterben, verdienen das Leben.
Kannst du es ihnen geben?
Dann sei auch nicht so rasch mit deinem Todesurteil bei der Hand.

"Es ist eine gefährliche Sache, Frodo, aus deiner Tür hinauszugehen", pflegte er zu sagen. "Du betrittst die Straße, und wenn du nicht auf deine Füße aufpaßt, kann man nicht wissen, wohin sie dich tragen."

Sam konnte niemals mit Worten beschreiben und auch nicht sich selbst deutlich erklären, was er in jener Nacht dachte oder fühlte, obwohl es ihm im Gedächtnis blieb als eines der wichtigsten Ereignisse seines Lebens.

Du kannst uns insofern vertrauen, als wir durch dick und dünn zu dir halten werden - bis zum bitteren Ende. Und du kannst uns insofern vertrauen, daß wir jedes deiner Geheimnisse bewahren - besser als du selbst. Aber du kannst uns insofern nicht vertrauen, als wir dich deinen Schwierigkeiten nicht allein überlassen werden, falls du ohne ein Wort weggehst. Wie sind deine Freunde, Frodo. So jedenfalls ist die Lage: wir wissen das meiste von dem, was Gandalf gesagt hat. Wir wissen eine ganze Menge über den Ring. Wir haben entsetzliche Angst -aber wir gehen mit dir; oder laufen wie Hunde hinter dir her.


Carlos Ruiz Zafon - Der Schatten des Windes

Wenige Dinge prägen einen Leser so sehr, wie das erste Buch, das sich wirklich einen Weg zu seinem Herzen bahnt.

Er hat in der Vergangenheit gelebt, eingeschlossen in seinen Erinnerungen, ganz für sich, für seine Bücher und in ihnen drin.

Die Menschen sind einfach böse.
"Böse nicht", entgegnete Fermin.
"Schwachsinnig, was nicht dasselbe ist. Das Böse setzt moralische Entschlossenheit voraus. Der Schwachkopf dagegen hält sich nicht mit Nachdenken auf, sondern handelt rein instinktiv.
Was die Welt braucht, sind mehr wirklich böse Menschen und weniger beschränkte Holzköpfe."

Er war ein sehr zurückhaltender Mensch und manchmal hatte ich das Gefühl, die Welt und die Leute interessierten ihn nicht mehr.

Ich machte mich auf den Heimweg, um mich zu Hause mit einem guten Buch vor der Welt zu verstecken.

Jedes einzelne Buch hat eine Seele. Die Seele dessen, der es geschrieben hat, und die Seele derer, die es gelesen und erlebt und von ihm geträumt haben.

Bald befiel mich der Gedanke, hinter dem Einband jedes einzelnen dieser Bücher tue sich ein unendliches, noch zu erforschendes Universum auf und jenseits dieser Mauern verschwendeten die Menschen an Fußballnachmittage und Radioserien.


Gabriel Zaid – So viele Bücher

Vielleicht sollte also unser Maßstab nicht sein, wie viele Bücher wir gelesen haben, sondern was die Bücher mit uns machen, in welchen Zustand sie uns versetzen, wie sie uns verwandeln. Was heißt es schon informiert oder gar gebildet zu sein und soundso viele Bücher gelesen zu haben? Was zählt ist, wo wir nach der Lektüre stehen, wie wir die Welt sehen, wie wir handeln. Ob die Straße und die Wolken und das Leben des Anderen uns was zu sagen haben oder nicht. Und ob uns das Leben wirklicher macht.




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